"Dat Kölsche Hotel" - Rheinischer jit et nit 

Giesela und Rainer Schlaftgut führen seit Jahren in ehelicher Gemeinschaft ihr Hotel in Köln, als die häuslichen Gepflogenheiten auf
einmal gründlich aus den Fugen geraten: Einbruch, Polizei, rot-weißes Flatterband.
Ein Portier beim Angeln abgetaucht, der Koch verschütt gegangen, dafür ein Gigolo zu viel und ein Hotelier auf Abwegen. Alles etwas viel für Giesela, zumal 22 Vietnamesen für die Automesse im Anflug sind.
Als hätte sie mit ihrem kniestigen Ehmann nicht schon genug um die Ohren.
Zum Glück kommt das Unheil wenigstens auf zarten Notenfüßchen auf sie zu.
Fünf Gesangsstimmen begleiten Frau Schlafgut durch ihren Albtraum.
Untermalt von rheinischen Liedgut.
Eingängige kölsche Tön werden gesanglich wiedergegeben, wobei die meisten Stücke eigens für dieses Musical komponiert sind.
Das Besondere: Unverschlissene Melodien, charmant witzige Texte, die ihre rheinische Herkunft weder verleugnen wollen noch können und Schauspieler, denen man nicht nur jeden Ton abnimmt.

Das ist: "Dat Kölsche Hotel"
Das etwa zweistündige Bühnenstück kombiniert die schauspielerische Darbietung der oben angerissenen Handlung mit insgesamt 14 Musikstücken, die live von den fünf Bühnendarstellern intoniert werden.
Alle fünf Protagonisten, deren Rollen jeweils doppelt besetzt sind, haben umfangreiche Musicalerfahrung und erheben ihre Stimmen nicht das erst mal vor großem Publikum.
Aufwendig gestaltete Kostüme bringen eine immer abwechselnde Szenerie auf das eigens kreierte Bühnenbild.
Die Musik wurde im Tonstudio Kölsch Sound produziert. Björn Fischer arbeitet dort unter anderem für King Size Dick, Bruce Kapusta und „Loss mer fiere”